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Erstellt: Sonntag, 05.02.2012



Saisonauftakt mit Rentnerfasching zur 47. Saison



Es war wie immer ein sehr schönes Programm und alle Mitglieder des BVC Berga, waren wieder sehr angagiert. Dem zahlreichen Ansturm der Faschingsnarren waren es anzusehen, wie begeistert das Programm aufgenommen wurde. Den Eröffnungswalzer tanzten Prinzessin Nicole die 47. und Prinz Karsten der 47., es ist allen Beteiligten zu wünschen das die Narrenzeit für alle eine schöne Zeit wird.
In einem prall gefüllten Saal mit feier- und tanzlustigen junggebliebenen Narren und Naarhalesen präsentierte der Verein sein neues Programm unter dem Motto "Mit wenig Moos, ist bei uns viel los". Das Puplikum, kritisch wie immer, war begeistert von den Tänzen und Parodien. Der schön geschmückte Saal brachte wieder volle Begeisterung beiden Gästen.

Mit der Kamera dabei, Reinhard Berger (Fernsehberger) aus Berga/Elster

Bilder zur Veranstaltung in der nachfolgenden Galerie zum großklicken.





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Erstellt: Samstag, 12.02.2011



Bevor die Wismut kam

Culmitzsch war ein Dorf im heutigen Landkreis Greiz in Thüringen, dessen Bewohner zwangsumgesiedelt und dessen Ortskern in den Jahren 1964–1970 im Zusammenhang mit dem Abbau von Uranerz durch das Bergbauunternehmen Wismut vollständig abgerissen wurde.
Die Gemeinde Culmitzsch lag 2 Kilometer östlich von Berga/Elster. Sie grenzte im Norden an die Gemeinde Wolfersdorf, im Osten an Zwirtzschen und Friedmannsdorf, im Süden an Katzendorf und im Westen an Kleinkundorf.
Das Wort Culmitzsch besteht aus den beiden Bestandteilen Culm (Berg oder Hügel und itzsch (deutet auf slawischen Ursprung).












 

Turm der ehemaligen Wasserburg Bild großklicken

Zum Zeitpunkt der Aufn. kein Gedanke an die Wismut 





Am 25. Juni 1269 wurde Culmitzsch erstmalig urkundlich erwähnt.
Eine kleine Wasserburg lag im späteren Gutsgelände im Zentrum des damaligen Dorfes. Die Befestigungsanlage befand sich in einem Teich und galt als spätmittelalterlicher Herrensitz.



Als die Wismut anrückte, wars mit Ruhe vorbei 



Im Jahr 1955 wurde durch die Wismut mit dem Abbau von Uranerzen in der Region nördlich von Culmitzsch und südlich von Wolfersdorf begonnen. Die gleichnamige Lagerstätte Culmitzsch war die viertgrößte von der Wismut ausgebeutete Uranlagerstätte in der DDR. 1964 bis 1970 wurde der Ortskern durch die Errichtung einer Schutzzone um die industrielle Absetzanlage Culmitzsch zur Ablagerung von Abwässern und Schlämmen des Uranerzbergbaues durch das Unternehmen Wismut verwüstet. Die Absetzbecken lagen nördlich und südlich des Ortes und stellten eine zu große Gefahr für den Ort und die Einwohner dar. Zusammen mit Culmitzsch mussten auch Teile von Sorge-Settendorf, Katzendorf, Schmirchau, Lichtenberg, Sorge und etwa zwei Drittel der Dorffläche von Gauern dem Uranbergbau weichen.