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Im Herbst angekommen



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Erstellt: Montag, 17.11.2014



Feierstunde der Stadt Greiz zum Volkstrauertag

Bm Gerd Grüner mit gedenkenden Worten 



Zur Feierstunde der Stadt Greiz aus Anlass des Volkstrauertages. Diesmal wurde derer, die durch Krieg, Vertreibung und politische Verfolgung ihr Leben lassen mussten, an der Gedenkstätte in Cossengrün gedacht. Bürgermeister Gerd Grüner legte im Anschluss an seine gedenkenden und zugleich mahnenden Worte ein Gebinde an Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges nieder. In Stein gemeißelt steht der Spruch " Die Toten mahnen zum Frieden". Auf dem sehr gepflegten Areal stehen noch mehrere Gedenksteine, so ein Grabstein mit einem Gebinde davor und der Inschrift "Den Gefallenen, Vermissten und Opfern des 2. Weltkrieges". Hier sollen, so der Wille des Ortsteilrates, auf der Kehrseite des Steins zukünftig die Namen der Cossengrüner genannt werden. Mindestens fünfzig sind es, so Dietmar Mecklenburg, der mir die Liste zeigt und auch teilweise die Orte des Todes der Gefallenen nennen kann. Auch Opfer politischer Verfolgung und Getötete durch das Euthanasie-Programm der Nazis sind darunter. Nicht zu vergessen der Stein zum Gedenken an die Opfer des Stalinismus.
Musikalisch wurde die Gedenkfeier von den Freizeitsängern Cossengrün, denen unserer besonderer Dank gilt.
Text und Fotos: Michael Hendel





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Erstellt: Sonntag, 02.11.2014



So klopft das Schicksal an die Pforte



Bilder und Bericht: Michael Hendel.
Bürgermeister Gerd Grüner, Landrätin Martina Schweinsburg und die Chefin des Stadtmarketing-Vereins, Ines Wartenberg beim Festkonzert.



So klopft das Schicksal an die Pforte
Meisterliches ist am vergangenen Dienstag in der Greizer Stadtkirche gelungen. Zu Ehren der Geschehnisse vor 25 Jahren, Rudolf Kuhl wagte den Schritt ins Volkspolizeikreisamt der Stadt Greiz und meldete eine Demonstration der Bürger für mehr Freiheit und Demokratie in der DDR an, übrigens die erste ihrer Art im sich zu Ende neigenden Arbeiter- und Bauernstaat, zeigte Stadtkantor Ralf Stiller und die Vogtland-Philharmonie eine Krönung ihres Könnens.
Stiller gelang eingangs ein großer Auftritt mit Bachs Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 an der Kreutzbach-Jehmlich-Orgel des Gotteshauses. Die aus dem Jahre 1881 stammende Orgel des Orgelbaumeisters Richard Kreutzbach mit 3 Manualen und 40 Registern wurde 1919 von den Dresdner Gebrüdern Jehmlich auf 63 Manuale erweitert und bietet somit beste Voraussetzungen zur virtuosen Umsetzung eines der mächtigsten und anspruchsvollsten Werke des Meisters.




 

Blick entlang des Mittelgangs zum Altar der Stad Bild großklicken.

v.l. Hildigund Neubert und Christian Tischner CDU 



Hildigund Neubert, Staatssekretärin, (Jahrgang 1960, geb. in Quedlinburg) hielt in Vertretung der erkälteten amtierenden Ministerpräsidentin Christiane Lieberknecht die Festrede. Neubert war Mitglied der DDR-Opposition und von 2003 bis 2013 Landesbeauftragte des Freistaats Thüringen für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Spontaner Beifall flammte auf als sie Rudolf Kuhl benannte, sein Vorgehen als mutige Tat bezeichnete, welche, so Neubert weiter, das Tor zur Freiheit aufgestoßen half.
Auffällig war an diesem so denkwürdigen Abend auch folgendes, Rudolf Kuhl und dessen Frau hatten in aller Bescheidenheit in der Mitte der voll besetzten Kirche Platz genommen, vorn saß die politische Elite von heute und jene die sich dafür halten.




 

Hildigund Neubert, Staatssekretärin, während der F Bild großklicken.



Rudolf Kuhl, Organisator der ersten offiziell angemeldeten Demo, mit Gattin



Nicht vergessen wurde von Hildigund Neubert, sie entstammt einem evangelischen Pfarrhaus und war selbst Mitglied der Opposition in der DDR, der glückliche Umstand der friedlichen Revolution. Überall dort, so die Staatssekretärin, wo größere Montagsdemos regelmäßig stattfanden, gab es auch Maschinengewehrnester auf den Dächern. Sie zitierte Sindermann, damals Vorsitzender des Ministerrates mit dem Satz: „Mit allem haben wir gerechnet, nur nicht mit Kerzen und Gebeten. Sie haben uns wehrlos gemacht".
Angemerkt sei hier noch redaktionell die Rolle der katholischen Kirche. Sie war einen anderen Weg gegangen, hatte eine eigenständige Friedensarbeit an der Gemeindebasis weder entwickelt noch gefördert. Der Mühsal der Zusammenarbeit mit oppositionellen Gruppen im Herbst 1989 hat sie sich verweigert. Dennoch gab es zahlreiche katholische Gemeinden, die ihre Kirchen im Herbst 1989 für ökumenische Friedensgebete öffneten.
Was nun folgte war ein wahres Feuerwerk der Gefühle. David Marlow, der neue Mann am Pult des Dirigenten, führte das Orchester der Vogtland-Philharmonie mit Beethovens 5. Sinfonie zu immer neuen Höhen und begeisterte nicht nur Kenner mit dem als Schicksalssymphonie bekannten Werk.
Die Zuhörer dankten es mit Standing Ovations, es gab Blumen für Stiller, Marlow und Kuhl.





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Erstellt: Mittwoch, 10.09.2014



Horst Seehofer besucht Mohlsdorf

Christian Tischner begrüßt seinen Gast 



Christian Tischner CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis 40 (Greiz II) hatte Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer nach Mohlsdorf mit einer Einladung zum Gespräch am Stammtisch eingeladen. Im ländlichen Raum und ländlicher Atmosphäre möchten die Politiker Themen wie die erfolgreiche Entwicklung im ländlichen Raum, eine erfolgreiche Bildungs- und Wirtschaftspolitik und aktuelle Themen ansprechen und mit den zahlreich erschienenen Besuchern diskutieren. Unmittelbar nach der Ankunft besuchte Ministerpräsident Horst Seehöfer die Lebenshilfe Mohlsdorf. Hier kam es zu einer herzlichen Begegnung mit Bewohnern, von dem ein Mitbewohner die Glückwünsche zum Geburtstag entgegen nahm. Der Politiker aus Bayern hatte 1993 den Grundstein als Bundesminister zum Bau des Heimes gelegt.
Die Schalmeienkapelle Kleinreinsdorf mit ihrem Frontmann Friedhelm Bauch spielte vor dem Gasthaus "Zum kühlen Morgen"zum Empfang des Gastes ein Ständchen. In der Gaststube trug sich der Gast in das Gästebuch des Hauses ein.Anschließend ging die Veranstaltung im überfüllten Saal der Gaststätte mit einer interessanten Vortrags- und Diskussionsrunde weiter.
Nachfolgend die Bilder zum großklicken vom Empfang des Ministerpräsidenten in Mohlsdorf zum großklicken.





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Berufsbildungszentrum offiziell übergeben



Erstellt: Donnerstag, 10.10.2013



Zur feierlichen Übergabe und Namensgebung des Staatlichen Berufsbildungszentrum Greiz-Zeulenroda konnte Schulleiterin Dr. Gabriele Suhre die Ministerpräsidentin des Freisaates Thüringen, Christine Lieberknecht, Landrätin Martina Schweinsburg, Bürgermeister Gerd Grüner und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens begrüßen.
Durch das festliche Programm führten die Schülerinnen der Erzieherausbildung Ramona Feyand, Sabrina Kuttig und kündigten die feierliche Eröffnung durch die Sopranistin Sabine Dietsch und Markus Dietsch am Klavier an.




 

Die Ernst Arnold Schule Bild großklicken.

Die Schlüsselübergabe erfolgte durch Steffen Dinkler vom Architekturbüro Schubert-Hamann-Dinkler und Architektin Uta Jahn, umrahmt von kulturellen Darbietungen durch Schüler und Lehrer der Ernst Arnold Schule. Vor der Namensweihe gab es eine historische Aufarbeitung über die Fabrikantenfamilie Arnold.
Die Firma Arnold zählte zu den bekanntesten Webereien in Greiz, die Damenoberbekleidungsstoffe in viele Länder der Erde exportierte und damit gleichzeitig den Namen der Stadt Greiz bekannt machte. Die Familie Arnold errichtete sozialen Einrichtungen in der Region.
Das Schulgebäude in der Plauenschen Straße in Greiz gehörte früher zur Weberei Arnold.
Eine Arnold Ecke mit dem original Bürositzkissen des Unternehmers und weiteren Zeitzeuge wurde zum Anlass genommen, dass an diesem Ort die Ehrengäste sich in das Buch der Schule eintrugen.
In ihren Reden betonten die Gastredner, wie wichtig es gewesen sei, den Standort der Berufsbildung in Greiz zu positionieren, diesen aufwendig für die Zukunft zu sanieren.
Die Schule wurde durch den katholischen Pfarrer Dietmar Brosig und dem evangelische Superindendent Andreas Görbert gesgnet.





Mit den Planungsarbeiten zum Vorhaben Modernisierung und Erweiterung des Staatlichen Berufsbildungszentrum wurde Ende August 2009 begonnen, Baubeginn zum Abriss von Gebäudeteilen erfolgte im November 2010.
Schwerpunkt war der Baugrund, Pfahlgründungen mittels Großbohrpfählen für die neu zu errichtenden Gebäudeteile von Längen bis zu 13 m, sowie Mikropfählen zur Abtragung von Lasten im Bereich der bestehenden Gebäudesubstanz wurden dringend notwendig.
Im Ergebnis der Abbruch- und Entkernungsmaßnahmen musste festgestellt werden, dass der Dachstuhl massiv durch den Hausbock, Braunfäulebefall und Hausschwamm stark angegriffen war. Es erfolgte der Abbruch- und ein Neuaufbau des Daches.
Beim Brandschutz kam es zum Einbau von Brandabschnitten, Brandschutzdecken, Fluchttreppe und der Neugestaltung im Eingangsbereich mit neuem Treppenhaus.
Die gesamte Schule wurde barrierefrei saniert.
Die Umgestaltung der Außenanlagen wurde erfolgreich umgesetzt. An der Baumaßnahme waren 9 Büros und zirka 30 Firmen beteiligt, davon 24 Firmen aus dem Landkreis Greiz.
Unterrichtet werden an der Schule rund 500 Schüler von 76 Lehrkräften, die teilweise von den noch vorhandenen Standorten in Zeulenroda zwischen den Lehranstalten pendeln.
Die Gesamtkosten der Maßnahme 1-3 belaufen sich auf 7.543.853 Euro zuzüglich 254.000 Euro für Möbel und Fachunterrichtsräume.
Die Maßnahme 1 für die energetische Sanierung lief mit 932.888 Euro über Städtebaufördermittel der Stadt Greiz.
Baumaßnahme 2 Modernisierung und Erweiterung der Berufsschule wurde mit 2.000.000 Euro vom Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr gefördert.
Die Baumaßnahme 3 umfasste den Anbau von Gebäudeteilen aus Eigenmitteln. Für die Außenanlagen wie z.B Grünes Klassenzimmer, wurden zusätzliche Fördermittel in Höhe von 165.553 Euro bereitgestellt.





www.greizer-aktueller-bilderbogen.de

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Erstellt: Samstag, 29.11.2014



Den Humor in 60 Ehejahren nicht verloren



Greiz - Moschwitz
Den Humor hat Manfred Litsche trotz angeschlagener Gesundheit nicht verloren, denn mit einem verschmitzten Lächeln antwortete er auf die Frage seiner Tochter, was denn für Wetter am 27.11. 1954 zur Trauung gewesen sei, kurz und bündig im Moschwitzer Sprachgebrauch „nu a soo“. Da zur Diamantenen Hochzeit die Sonne schien, hatte es sicherlich vor sechzig Jahren nicht geregnet. Nach dem gegebenen Ja-Wort haben die Eheleute Manfred und Gertraud Litsche zusammen viel erlebt und stets die Dinge des Alltags gemeistert. In Witzleben bei Arnstadt geboren, ging nach schulischer Ausbildung der damals junge Mann zur Kasernierten Volkspolizei und wurde nach Greiz versetzt. In dieser Zeit lernte er seine künftige Ehefrau Gertraud kennen und lieben. Drei Söhne und eine Tochter haben sie im Hafen der Ehe groß gezogen. Die Erziehung und die Vielseitigkeit in der Freizeitbeschäftigung gemeinsam mit den Kindern zu erleben, hatte neben der beruflichen Belastung stets Vorrang. Rund 37 Jahre war der Jubilar unter Tage bei der Wismut im Revier Schmierchau bis zur Wende tätig. So ganz nebenbei lag da noch die Arbeit im Garten am Haus an und um die Pflege und Haltung seiner Tiere konnte sich der Naturliebhaber bis vor einigen Jahren noch kümmern.
Gertraud Litsche wurde in Greiz geboren, ging hier zur Schule und war danach einige Jahre in der Textilbranche bei der Firma Reißmann tätig. Bedingt durch den Nachwuchs war eine Tätigkeit im Schichtbetrieb nicht auf Dauer möglich. Es folgte darauf hin ein Wechsel zum Buch- und Stahlstichdruck Greiz. Mit mehreren Maßnahmen zur Weiterbildung übernahm sie über viele Jahre den Standort der Firma in Greiz- Pohlitz als Betriebsleiterin und leitete die Firma bis zum Eintritt nach der Wiedervereinigung in den Vorruhestand. Noch heute zählt Familie Litsche zu den Stammlesern der OTZ, die sie gemeinsam mit der im Hause lebenden Tochter seit Jahrzehnten im ABO lesen. Viele Glückwünsche wurden dem Paar am Tag ihrer Diamanten Hochzeit aus dem privaten Umfeld überbracht.





Zu den ersten Gratulanten zählte der Greizer Bürgermeister Gerd Grüner(r.), verbunden mit einem Präsent und persönlichen Wünschen für weitere gemeinsame Jahre. Vom Landratsamt Greiz sprach Peter Jahn-Illig (i.) im eigenen Namen Glückwünsche aus und übergab ein Präsent mit Grüßen und Wünschen der Landrätin Martina Schweinsburg.
Die Familie hat sich mit 7 Enkeln und 2 Urenkel vergrößert, die sich alle auf die Feier in der Linde in Moschwitz freuen




 

Zur Gratulation Bild großklicken.

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Erstellt: Montag, 10.11.2014



Gratulation zur Diamantenen Hochzeit



Peter Jahn vom Landratsamt Greiz und Ines Watzek, 2. Beigeordnete des Greizer Bürgermeisters gratulieren dem Brautpaar.



Nach 60 Ehejahren steht die Diamantene Hochzeit ins Haus
Das Jubiläumspaar Lothar und Sigrid Zimnik wurde am 8. November 1954 im Standesamt Greiz getraut. An den Tag erinnert sich das Paar noch ganz genau, das Wetter war typisch November und nicht so sonnig wie an ihrem sechzigsten Hochzeitstag. Eine lange Zeit haben die Eheleute miteinander gelebt, stets zusammengehalten und gemeinsam alles durch gestanden, was das Leben so mit sich brachte. Der Jubilar stammt aus Ostpreußen, wurde 1933 in Seeborg geboren, „musste mit seiner Familie durch die Wirren des II.Weltkrieges die Heimat verlassen, Freunde und alles lieb Gewonnene zurücklassen“ erzählt Tochter Kirsten Wötzel bei einer Tasse Kaffee. Ihre Eltern hatten bereits am Vormittag viele telefonische Glückwünsche entgegenzunehmen. Eine neue Heimat fand der damals junge Mann vorerst in Erfurt, kam später nach Greiz. Vom Heimerzieher zum Lehrer unterrichtete er an der Goetheschule und bis zu seiner Pension am Gymnasium Greiz als Lehrer für Geschichte. Das Sammeln von Briefmarken und Witzen war viele Jahre sein Hobby.
Sigrid Zimnik wurde 1935 in Greiz geboren, ging hier zur Schule und wurde Zahnarzthelferin. Während einem Besuch beim behandelnden Zahnarzt lernten sich die jungen Leute kennen, mit oder ohne Zahnschmerzen bleibt ihr Geheimnis. Noch heute ist die Jubilarin vielen Menschen bekannt, denn nach der Geburt der einzigen Tochter wechselte sie zum Textilhandel und wurde Verkäuferin in der Konsum-Filiale in Aubachtal, ehemals Bekleidungshaus Trautlofft.
Mit flinken Hände kreierte sie noch vor einigen Jahren neue Strickereien, für die es in der Familie genügend Abnehmer gegeben hat. Die Familie hat sich mit 2 Enkelsöhnen und 1 Urenkel vergrößert, die sich alle auf die Feier in der Nostalgie in Greiz-Pohlitz freuen. Zu den ersten Gratulanten zählte die 2. Beigeordnete des Greizer Bürgermeisters, Ines Watzek, Peter Jahn kam im Auftrag der Landrätin des Landkreises Greiz, beide überbrachten dem Brautpaar beste Wünsche verbunden mit einem Präsent. Großes Interesse zeigen die rüstigen Jubilare am Tagesgeschehen, wo sie die aktuellen Ereignisse als Stammleser in der OTZ lesen.



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Erstellt: Dienstag, 30.09.2014



Eisernes Hochzeitspaar im Haus Kolin

Ines Watzek gratuliert dem Eisernen Paar 



„Wir hätten mal nie gedacht, so alt zu werden und die Eiserne Hochzeit zu erleben“ sagte Anita Mothes, die am 24.September 65 Jahre mit ihrem Heinz verheiratet ist. Kennen gelernt haben sie sich, nachdem Heinz Mothes 1948 aus der Gefangenschaft zurück kam. Im Standesamt Beiersdorf bei Neumark wurde die Ehe ein Jahr später geschlossen, aus der eine Tochter und ein Sohn hervorgingen. Mittlerweile können sich die Jubilare auf 3 Enkel und vier Urenkel freuen.
Rund 20 Jahre war der Jubilar bei der Wasserwirtschaft (Taweg) tätig. Der Jubilar freute sich besonders auf den Besuch der Taweg-Geschäftsführerin Ines Watzek, die dem Jubiläumspaar die herzlichsten Grüße des Greizer Bürgermeisters überbrachte, in ihrem eigenen Namen dem Paar alles Gute wünschte, Grüße und Präsente von ehemaligen Mitarbeitern im Gepäck hatte.
Auf das jährliche Treffen der Taweg-Senioren freut sich der ehemalige Wassermeister, um mit seinen ehemaligen Kollegen Erinnerungen, sowie Neuigkeiten aus dem Betrieb auszutauschen.
Zuvor hatte er Anstellungen bei Sempuco und im Wälzlagerwerk Fraureuth.
Viele Jahre war Anita Mothes als Weberin in einer Weberei in Brunn tätig, führte Haushalt und versorgte die Kinder.
Seit einem Jahr auf Betreuung angewiesen, sind die Senioren im Pflegeheim Haus (Kolin) gut untergebracht.
Zu ihrem Ehrentag erhielten die Eisernen Eheleute Post vom Bundespräsidenten Joachim Gauck, der in seinem Glückwunschschreiben betonte, nicht viele Menschen können diese seltene Fest noch gemeinsam erleben und wünschte noch weitere gemeinsame Lebensjahre. Glückwünsche kamen zum Hochzeitstag auch aus dem Landratsamt.



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Erstellt: Donnerstag, 04.09.2014



Schöne Erinnerungen nach langem Eheleben

Ines Watzek gratuliert Erich und Anita Grünler 



Schöne Erinnerungen nach langem Eheleben

Nach 60 Jahren Eheleben steht die Diamantene Hochzeit ins Haus. Das Jubiläumspaar Erich und Anita Grünler wurden am 4. September 1954 im Standesamt Greiz und in der Reinsdorfer Kirche getraut. Eine lange Zeit haben die Eheleute miteinander gelebt, stets zusammengehalten und gemeinsam alles durch gestanden, was das Leben so mit sich brachte. Die Schule besuchte der spätere Schlosser und Bergmann auf kuriose Weise, zur Schuleinführung in Aubachtal, musste er nach nur einem Tag nach Irchwitz und später in die Grundschule nach Schönfeld wechseln. Das Berufsleben spielte sich überwiegend von 1954 bis 1991 als Schlosser und unter Tage mit der Sprengtechnik vertraut bei der Wismut im Raum der Schachtanlagen Ronneburg ab.
Anita Grünler wurde 1935 in Römersgrün geboren, war als Weberin über viele bis zur Wende in der Greika tätig. Als Mitbegründerin des Frauenchores Schönfeld, dem sie seit 1967 angehört, singt die Seniorin noch heute mit. Noch heute bewohnen die Grünlers das Elternhaus, in dem der Jubilar 1936 geboren wurde. Aus der Ehe gingen zwei Töchter und ein Sohn hervor. Die Familie hat sich mit 4 Enkel und 3 Enkel vergrößert, die sich alle auf die Feier in der Salzmest freuen. Von ihrer großen Schwarzmeerreise und Abstecher an die Mosel haben die Eheleute schöne Erinnerungen. Die Grünlers zählen zu den treuen Lesern der OTZ, die sie schon zu DDR-Zeit im ABO gelesen haben. Zu den ersten Gratulanten zählte die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Greiz, Ines Watzek, die dem Brautpaar auch im Namen des Bürgermeisters die besten Wünsche überbrachte.



Ines Watzek gratuliert Helmut und Irene Lätzsch 



Eine große Familienfeier wird es am Wochende zur Diamantenen Hochzeit von Helmut und Irene Lätzsch in der alten Heimat in Güllwitz geben. Dort wohnten die Jubilare bis zum Umzug 2013 nach Greiz. „Unser Sohn wohnt mit Familie in Gommla, da hatten wir uns zu dem Schritt entschlossen, man wird ja nicht jünger“ sagte lächelnd zur Schwiegertochter Heike schauend, die rüstige Seniorin“. Geheiratet hat das Paar am 1.9.1954 im Standesamt Tegkwitz bei Altenburg. Der Jubilar wurde 1929 in Schwanditz geboren, lernte seine künftige Frau, die 1931 in Römersgrün das Licht der Welt erblickte, über familiäre Verbindungen bei Besuchen kennen. Während der Ehe wurde 1961 ein Sohn geboren. Drei Enkelkinder freuen sich auf die Familienfeier. Helmut war viele Jahre als Schlosser in der Landwirtschaft tätig, fuhr in der ländlichen Gegend stets mit dem Fahrrad zur Arbeit und war zuletzt als Tankwart einer LPG-Tankstelle bis zur Rente tätig. Ehefrau Irene absolvierte zu jener Zeit das Pflichtjahr, half im landwirtschaftlichen Betrieb und wurde später Verkäuferin beim Konsum. Viele schöne Reisen hat das Paar unternommen, heute zählt davon die Erinnerung. Auf ihre Tageszeitung können die in Pohlitz lebenden Senioren nicht verzichten.



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Erstellt: Freitag, 22.09.2006





Info zum Rundflug

Mit dieser Wilka vom Greizer Luftsportverein e. V. startete "greizer-aktueller-nilderbogen" zu einem Rundflug über die Greizer Region, einesteils um Werbefotos für einen regionalen Betrieb zu erstellen und gleichzeitig die Schönheit unserer Heimat für Sie im Bilde fest zuhalten.


Rundflug Teil I

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Rundflug Teil II

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Rundflug Teil III

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