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Erstellt: Montag, 08.03.2010



Ballon aus Altenburg über Greiz

Am Sonntagabend wurde aus Richtung Waldhaus kommend, der Altenburger Brauerei Heißluftballon gesichtet. Bei leichtem Wind kam der Ballon nur langsam voran. Mit einem Tiefflug übers Aubachtal nahm der Ballon Kurs Richtung Hainberg und musste hierbei wieder schnell an Höhe gewinnen um den Höhenzug überwinden zu können.
Auf der Suche nach einem geeigneten Landeplatz überquerte der Ballon die Landstraße von Sachswitz nach Kleingera und musste schnellstens wegen hereinbrechender Dunkelheit östlich von Kleingera landen.
Zur Betrachtung in der Vergrößerung das erste Bild der nachfolgenden Galerie anklicken und im Anschluss der Navigation folgen.



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Erstellt: Mittwoch, 20.01.2010



Erlebnisgaststätte "Zum Dagobert" eröffnet



Von der Vereinsbrauerei Greiz gratuliert Gebietsverkaufsleiterin Petra Selle dem neuen Pächter Andre´Wieruch zur Neueröffnung der Erlebnis-Gaststätte "Dagobert" auf der Greizer Marktstraße.
Bild großklicken.



Zur Neuereröffnung der Erlebnisgaststätte "Zum Dagobert" erhielt der neue Pächter Andre Wieruch zahlreiche Glückwünsche von Freunden, Bekannten und zukünftigen Gästen.
Nach einigen Jahren in anderen Regionen Erfahrungen in der Gastronomie gesammelt, möchte nun der der neue Wirt seine Vorstellungen von Erlebnisgastronomie im "Dagobert" am Markt umsetzen.
An den Wochenenden sollen im angrenzenden Saal Jugend- oder Familientanzabende ab 20 Uhr stattfinden. Die gastronomische Einrichtung bietet Platz für 40 Personen plus ausreichende Sitzgelegenheiten im Saal und ist somit auch für Familienfeiern bestens ausgelegt.
Die Gaststätte ist von 11.00 Uhr bis 02.00 Uhr geöffnet, und zu den Spielautomaten Egyptfun, Atlantís, Dart/Profi für acht Spieler soll in den nächsten Tagen noch ein Billiardtisch hinzu kommen.
Ein Touch steht außerdem zum Freizeitvertreib noch zur Verfügung.
Ausgeschenkt werden Greizer Biere zu Snacks und kleinen Speisen. Zur Gaststätte gehört noch die Pension und alles zusammen in zentraler Lage am Markt, sollte sich die Gaststätte zu einem Treff für Generationen entwickeln.





Bild links zeigt den Fürstenkeller Anfang des vergangenen Jahrhunderts, im Hinterhof der gastronomischen Einrichtungen befanden sich die Pferdeställe und Remisen. Zu DDR-Zeiten kehrte man hier in der HO-Gaststätte "Am Markt" ein. Das rechte Bild zeigt die aktuelle Ansicht der neu eröffneten Gaststätte "Zum Dagobert".



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Erstellt: Samstag, 02.01.2010



Erinnerungen

Waren das noch Zeiten, wo wir uns als Kinder während dem Schlittenfahren in der Schusterstube der Schoberts Marie aufwärmten und manchmal sogar zuschauten, wenn die Meisterin gerade einen von unseren Schuhen reparierte. Zu jener Zeit hatte die Vereinsbrauerei noch einige Pferdewagen für den Biertransport und mit denen im Sommer geschnittenes Eis zur Bestückung der Eisschränke transportiert wurde. Glücklich war jener aus unserer Bande, die ein abgefallenes Hufeisen eines Pferdes gefunden hatte. Dann war Alarm unter uns Kindern ausgelöst, denn wir wußten beim Golle Schmied auf der Reichenbacherstraße wird umgehend dem Pferd ein neues Hufeisen angepasst und beschlagen. Auch beim Piehlers Schmied in der Oßwaldstraße passierte dies öfters, gerade eben dort wo die Schmiede am nahesten gelegen war.
Natürlich spielten wir auch Fußball auf der Straße und so manche Fensterscheibe ging dabei zu Bruch, die wir vom Taschengeld ersetzen ließen, sofern wir beim Bruch erwischt wurden. Die Möglichkeit materieller Gutmachung bestand allerdings auch, eine Woche lang Hasenfutter irgendwo im Revier rupfen. Beobachtet haben wir auch den mobilen Scherenschleifer bei seiner Arbeit, wir schiebten seine Karre und dafür erhielt unser Taschenmesser einen scharfen Schliff.
Unsere ersten Anzüge ließen wir beim Schneidermeister Bondzio in der Reichenbacherstraße anfertigen und den typischen Topfschnitt mit links oder rechts gepflegten Scheitel im Friseur-Salon Schwabe verpassen.
Leider sind heute viele kleine Handwerksbetriebe durch die industrielle Fertigung aus dem Straßenbild verschwunden.

Wenn ich schreibe "Bande", dann hat das seinen Grund, damals waren wir Kinder in Banden aufgeteilt, die sich regelmäßig bekämpften und es dabei niemals Verletzte gab, nur in Gefangenschaft konnte man geraten und kam gegen eine Auslösung wieder frei. Zur Schlackenbande gehörten die Kinder der Plietz- und Oßwaldstraße und zur Bäumdebande die Jungen und Mädchen rings um die Grüne Linde. Während wir von der Oßwaldstraße auf einem riesigen Berg von Drehspänen und Gußbrocken, Abfälle der Rüstungsproduktion, der Firma Schleicher operierten, hatte die Bäumdebande schwer einehmbare Waffenlager auf den Bäumen in der Bäumde errichtet. In Aubachtal dominierte die Kießling- Bande, die ihr Domizil auf dem heutigen Gelände der Greizer Eislaufhalle hatte und sich im alten Mühlgraben der einstigen sich dort befindlichen Mühle versteckte..
Gefürchtet war die Hirschbergbande, die meistens ihr Kampfgebiet rings um den Hirschteich verteidigte. Die Kampfhandlungen wurden mittels eines Kuriers angekündigt. Es gab aber auch friedliche Einladungen untereinander, aus einfachen Decken wurde ein Zirkuszelt errichtet, und jedes Bandenmitglied, einzeln oder in der Gruppe, eine Attraktion aufführen musste, bei einem Eintritt von 10 Pfennigen. In Ausnahmefällen wurde sogar eine Hundedressur vorgeführt. Langeweile gab es unter uns Kindern nicht, wir steckten voller Ideen und Dummheiten, die wir aber nur zum Schabernack ausführten. Ein einziges Mal mussten wir zum Schiedsmann Perthel in die Bäumde, weil wir einem Pohlitzer Bauern die gesamte Fachwerkseite seiner Scheune einschlugen. Der Grund war, er hatte unsere Drachen samt Schnur beschädigt, ja wir übten Gerechtigkeit aus, die vom Schiedsmann mit nur fünf Mark geahndet wurde.



Nachfolgend einige Bilder des traditionellen Handwerks.





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Gedenktafel an die friedliche Revolution

Am 28.10.1989 jährt sich zum 20. Mal die erste große friedliche Demonstration von Greiz.
Sie führte ab 15.00 Uhr vom Theater über die heutige Poststraße, Bahnhofstraße, Carolinenstraße, Friedensbrücke, Burg- und Kirchplatz,
Dr.-Scheube-Straße, Dr.-Rathenau-Platz, Thomasstraße zum v.-Westernhagen-Platz. Zirka. 6000 Menschen nahmen an dieser Demonstration
teil, die der Greizer Rudolf Kuhl privat angemeldet hatte.
Zum Gedenken an diesen großen Tag wurde am 28.10.2009 um 15.00 Uhr an der Greizer Stadtkirche eine Bodengedenktafel des Leipziger Künstlers Markus
Gläser enthüllt.




 

Gedenktafel vor der Stadtkirche in Greiz Bild großklicken

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Erstellt: Donnerstag, 19.10.2009



Der friedlichen Wende zum Gedenken

Zu der feierlichen Gedenkstunde an die erste friedliche Demonstration in Greiz am 28.Oktober 1989 wurde auf Initiative der CDU-Stadtratsfraktion eine bronzene Gedenktafel zahlreichen Gästen vorgestellt. In den frühen Morgenstunden des darauf folgenden Tages wurde die Tafel in das vorbereitete Betonbett durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs eingelassen.




 

Die Gedenkplatte ist einbetoniert Bild großklicken

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Erstellt: Donnerstag, 11.06.2009



Der Rathausuhr sehr nah gekommen

Nicht alltäglich bekommt man die Möglichkeit mit Hilfe einer Drehleiter der Greizer Feuerwehr in luftige Höhen zu gelangen. Durch Zufall erfüllte sich dieser lang gehegte Wunsch über den Dächern der Stadt zu schweben und zu fotografieren.
Standpunkt der Feuerwehr war vor dem Greizer Rathaus.

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Erstellt: Freitag, 21.11.2008





Ein Fest mit 150-jähriger Geschichte

Greiz - Auf dem Gelände der Energieversorgung
Wie ein Wunder muss es den Greizern vorgekommen sein, als die Straßen erstmals des Nachts beleuchtet waren.
Am 18. November 1858 erhellte zum ersten Mal das warme Licht der Gaslaternen die Straßen und Gassen in Greiz nach Sonnenuntergang und leuchtete den Weg in die Zukunft, eine Zukunft der technischen Errungenschaften und des wirtschaftlichen Wohlstandes.
150 Jahre ist es her, dass in Greiz erzeugtes Gas die ersten Straßenlampen leuchten ließ und das wollte die Energieversorgung Greiz GmbH mit vielen Greizern und ihren Kunden mit einem Lichterfest feiern.





Mit Laternen und Windlichtern war das Betriebsgelände zum Fest am Abend beleuchtet.



Am 18. November 2008 wurden auf dem Betriebsgelände der EV neben der bereits bestehenden Leuchte acht weitere historische Gaslampen in einer feierlichen Atmosphäre durch Mitarbeiter der EV erstmals wieder entzündet.
Diesen feierlichen Moment konnten hunderte von Gästen miterleben, wie es gewesen ist, als damals vor 150 Jahren die aller ersten Laternen ihr Licht verströmten.
Zum Glück blieb eine Gaslaterne von früher erhalten, diese stand bis 1971 auf der Oberen Silberstraße.( Scrollen Sie hiezu zum nächsten Beitrag auf dieser Seite) Umsichtige Mitarbeiter der Greizer Energieversorgung erhielten die Laterne der Nachwelt und stellten diese umgebaut auf elektrischen Betrieb im ehemaligen Greizer Gaswerk auf.
Beim Umbau des Firmengeländes 1996 wurde die Gaslampe wieder mit einem Gasbrenner ausgerüstet.





Gaslaternensammler Holger Drosdeck freute sich mit seiner Begleiterin über das Entzünden seiner aufwendig restaurierten Gaslaternen.



Diese originale Gaslampe erhielt nun wieder Verstärkung durch einen jungen Gaslaternensammler Holger Drosdek, der auf Schrottplätzen, Fabrikgeländen usw. noch alte Teile gefunden hat und mit viel Zeit und Liebe die unterschiedlichsten Modelle von einst wieder funktionstüchtig aufgearbeitet hat.





Zuerst wurde die Rundmantellaterne durch den Gasmeister der EV Greiz gezündet.
Diese Laterne stammt aus Zwickau und ist ein sehr seltenes Stück, sie ist sozusagen die "blaue Mauritius".
Dieses Laternenmodell gab es früher auch in Greiz. Diese Laterne hat ein besonders schönes Dach, mit einem gusseisernen Pinienzapfen als Krönung.
Sie stammt aus den Anfangszeiten der Gasbeleuchtung im 19. Jahrhundert und hat noch einen Porzellanreflektor und keinen aus emaillierten Blech.
Der gusseiserne, reich verzierte Wandarm ist ein Teil einer original Greizer Wandlaterne aus der Petzoldstraße in Altpohlitz.
Weitere Mitarbeiter der EV zündeten in einer festgelegten Reihenfolge die restlichen sieben Laternen an.



Zum Lichterfets konnten große und kleine Gäste beim Lichterfest allerhand erleben:
Feuerspeier und Kräuterhexen, Fanfarentöne, Trommelwirbel und Dudelsackklänge.
Ein glanzvoller Höhepunkt war ein Feuerwerk mit dem anschließenden Lampionumzug, wo das Licht in die längst hereingebrochene Nacht hinausgetragen wurde.
Die nachfolgende Bildergalerie soll ein Stimmungsbild der gelungenen Veranstaltung aufzeigen, wobei sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit der Ereignisse des Abends erhebt.



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Erstellt: Donnerstag, 20.11.2008







Hinweis:
Alle Texttafeln lassen sich vergrößern.





Die älteste existierende Aufnahme des Gaswerkes aus dem Jahre 1865.



Gustav Mollberg war Direktor der Gasanstalt von 1877 bis 1925. Nach ihm wurde in Greiz die Mollbergstraße benannt.






Linkes Bild:
Eine Gaslaterne auf der oberen Silberstraße um 1952.
Rechtes Bild:
Modelle der vorangegangenen Öllampen in Greiz.
Die Entwicklung der Gaslaternen in Form und Glühleistung.

Bilder großklicken.



Den kenn ich auch noch





Der Gasmeister





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