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Erstellt: Samstag, 10.04.2010





PRESSEMITTEILUNG
Fraureuther Porzellan des 19. und 20. Jahrhunderts

Sonderausstellung im Museum im Unteren Schloss Greiz
18. April 2010 - 26. September 2010

Das weiße Gold der Reußen
Gold wurde in vielen Kulturen als Synonym besonders wertvoller Gegenstände verwendet.
Das Porzellan wird durch die Besonderheit der Herstellungsgeschichte auch als weißes Gold bezeichnet.
Die Hochwertigkeit des Materials eröffnete völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten und entwickelte sich dadurch zu einem wichtigen Repräsentationsobjekt.
Porzellan assoziiert bis heute den Zeitgeist und die Individualität der Besitzer.

Die Ortschaft Fraureuth gehörte bis 1918 zum Fürstentum Reuß älterer Linie.
Hauptstadt des souveränen Landes und Residenz der Fürsten war die Stadt Greiz.



Figur aus Meißner Porzellan 



Die Fraureuther Porzellanmanufaktur

Die 1865 von Georg Bruno Foedisch und Arved Römer gegründete Porzellanmanufaktur erlangte durch ihre qualitativ hochwertigen Erzeugnisse weltweite Bekanntheit.
Auch in den USA kannte und schätzte man Fraureuther Porzellan.
Eine gute Geschäftsführung und die Gewinnung namhafter Künstler für die Porzellangestaltung trugen erheblich zum Erfolg des Unternehmens bei.
So konnte die Fraureuther Porzellanmanufaktur nach der Jahrhundertwende expandieren und ihre Produktion auf Zweigbetriebe in Lichte und Wallendorf ausweiten.

Auch nach dem ersten Weltkrieg war die Nachfrage nach Fraureuther Porzellan ungebrochen. Dennoch musste das Unternehmen 1926 nach einigen unausgereiften Modernisierungen, Fehlspekulationen und schlechten wirtschaftspolitischen Entwicklungen Konkurs anmelden.

Die Sonderausstellung erinnert an ein bedeutendes Kapitel reußisch-thüringisch-sächsischer Wirtschaftsgeschichte.
Die Vielzahl der Ausstellungsobjekte illustriert die breitgefächerte Produktpalette der Fraureuther Porzellanmanufaktur im Laufe der Jahrzehnte eindrucksvoll.
In der Ausstellung sind sowohl Exponate aus der Sammlung des Museums, als auch Leihgaben aus anderen Museen und von privaten Sammlern vereint.

Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie diese Sonderausstellung. Es gibt viel Interessantes und Wissenswertes zur Wirtschaftsgeschichte und der Einzigartigkeit des Fraureuther Porzellans zu entdecken und erfahren.

Für die gesamte Ausstellungszeit wurde „Gestalten wie die Porzellanmaler“ als museumspädagogisches Angebot vorbereitet.
Unsere kleinen und großen Gäste können ihre individuelle Tasse gestalten.
Die museumspädagogischen Angebote sind nach einer telefonischen Anmeldung unter 03661-703 413 verfügbar.



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Erstellt: Sonntag, 25.10.2009



Büste Heinrich XXII. aufgestellt

Am Freitag, 23.10.2009 ging ein langgehegter Wunsch der Museumsleitung in Erfüllung. In einer beleuchteten Vitrine wurde die Büste des letzten Greizer Fürsten Heinrich XXII. am Treppenaufgang zu den Museen der Stadt Greiz, der Tourist-Information aufgestellt. Mit diesem Akt wurde die Komplettierung des aufwendig sanierten Haupteinganges mit Treppenhaus und deren Kuppel vollendet. Über den Haupteingang gelangt man gleichzeitig zu den Räumen der Greizer Musikschule.




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