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Göltzschtalbrücke bei Netzschkau |
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Medieninfo zu den vogtländischen Krimitagen 2010
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Jetzt geht’s los Unser Motto: Einzigartige Veranstaltungen an besonderen Orten Wann? Vom 24. März bis 19. Juni 2010 Wo? Im gesamten Vogtland – Veranstaltungsorte: Schloss Netzschkau, Vogtländische Buchhandlung Reichenbach, Hotel „Lengenfelder Hof“ Lengenfeld, Küchen- und Einrichtungshaus Geipel Theuma, Schloss Treuen, Talsperre Pöhl, Burgsteingebiet und -ruinen, Alaunbergwerk Plauen, Gärtnerhaus Mylau, Amtsgericht Auerbach, Ringlokschuppen Adorf, Schloss Voigtsberg Oelsnitz und mehrere Schulen sowie ein Schulhort Was geht ab? 21 öffentliche Aktivitäten, darunter ein Wettbewerb (Mal- und Zeichenwettbewerb der Grundschulen der Bildungsagentur, RB Zwickau) drei Ausstellungen (AbGrundTief – Karikaturen von Jörg Halsema, Arbeiten des Mal- und Zeichenwettbewerbs, Inszenierungen des Rechts – anlässlich 20 Jahre Mauerfall), Lesungen mit bekannten und weniger bekannten Autoren, teilweise umrahmt mit Musik, ergänzt durch Führungen oder kulinarische Genüsse, dazu nichtöffentliche Lesungen und ein Projekttag mit Schülern Die Highlights: eigentlich alle, denn jede Veranstaltung hat ihren Reiz, z. B. Zum Auftakt liest der Aufsteiger am deutschen Thriller-Himmel Andreas Winkelmann in der Vogtländischen Buchhandlung Reichenbach Sex & Crime mit der Hamburger Autorin Nina George, die auch als Anne West bekannt ist, dazu das Programm „Beziehungskisten“ mit Ute Beckert (Sopran) und Walter Thomas Heyn (Gitarre), dazu ein Drei-Gänge-Menü Criminal Tango mit dem Tangoliebhaber und Krimischreiber Rolf Thum, einer Tanzdarbietung, der musikalischen Umrahmung durch die Trio-Version der Formation TaBeBo, anschließend eine Führung, bei der das Schloss im besonderen Licht erstrahlt Tatort Ringlokschuppen mit dem Nürnberger Autor Jan Beinßen, der sich durch den Brand im Ringlokschuppen Nürnberg-West (Verkehrsmuseum, Zerstörung des Adler u.a. historischer Fahrzeuge) zu einen Krimi inspirieren ließ, Transfer mit dem Ferkeltaxi, Besichtigung der Ausstellungen, Musik mit den Hirschsteinern Henkerstropfen und Henkersmahlzeit mit den König des kulinarischen Krimis Carsten Sebastian Henn in Theuma Der Krimi-Dampfer auf der Pöhl sticht erneut in See Im Burgsteingebiet mit der Autorin Maren Schwarz bei einer geführten Radtour an die Schauplätze des Krimis „Dämonenspiel“, anschl. Lesung in den Ruinen Lesung im Alaunbergwerk Plauen, anschl. entführt Gert Müller vom Bergknappenverein die Gäste in die entlegensten Winkel der Plauener Unterwelt Die „Krumme Tour“ mit Christoph Krumbiegel – eine GPS-Jagd mit krimineller Energie Gruseliges von E. A. Poe mit Schauspielern des Theaters Hof hinter Voigtsberger Schlossmauern Mit Dr. Watson und Sherlock Holmes im Schloss Treuen (musikalisch-literarisches Programm) |
Am Amtsgericht Auerbach tritt Berlins berühmtester Amtsrichter auf, der seit der Verabschiedung in den Ruhestand zum Bücherschreiber geworden ist Im Gärtnerhaus Mylau stellt der Rockmusiker Roger Trash Krimis aus der Hard-Case-Crime-Reihe vor – natürlich hat er die Gitarre dabei und seine Stimme gut geölt
Der offizielle Schlusspunkt vor dem Nachschlag: Die 5. Kriminacht im Schloss Netzschkau mit einer kaum zu übertreffenden Vielfalt an Autoren Tatjana Kruse, die Schöpferin der Wuchtbrumme und Autorin zahlreicher Bücher, mit Kurzkrimis-Sahnehäubchen aus „Klappe zu, Gatte tot“ Kai Leuner mit Thrillern, die in den Bereichen Justiz, Wirtschaft und Politik spielen Bernd Kaufholz mit pitavalartig aufgearbeiteten Fällen aus Ostdeutschland Frank Goyke mit einem historischen Kriminalroman, bei dem kein geringerer als Fontane höchstpersönlich ermittelt Edi Graf mit seinem Afrika-Krimi „Bombenspiel“, der sich mit der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika beschäftigt und in seinem Buch für das erste Gruppenspiel der Deutschen am Tag nach der Kriminacht eine Überraschung vorsieht Bettina Reichelt mit Kurzkrimis, die auf Überlieferungen aus der Bibel zurückgehen Sven Dietrich, der juristische und kommunalpolitische Erfahrungen in seinem Erstling „Grenzgänger“ verarbeitet. Das Buch spielt überwiegend in Zwickau und Reichenbach und vertritt den Bereich Regionales. Fließt auch echtes Blut? Natürlich – bei der Sonderblutspendeaktion am 12. Juni im Schloss Netzschkau.
Und der Nachwuchs? Der kommt nicht zu kurz. Es gibt den Wettbewerb und die Ausstellung, dazu eine Auszeichnungsveranstaltung für die kleinen Künstler, Lesungen für Schüler mit den Kinderbuchautoren Fabian Lenk, Frank Kreisler und Dr. Renate Lanius, ein Projekttag mit dem Natur-. Und Umweltzentrum. Und das Schmankerl? So etwas gab es noch nie: eine Wohnzimmerlesung mit Rolf Thum am 14. Mai. Bewerbungen dafür werden bis zum 20. April entgegengenommen.
Projektträger: Förderverein Schloss Netzschkau e. V., unterstützt durch mehrere Vogtländische Vereine, Einrichtungen und private Veranstalter sowie viele Helfer.
Projekterfahrungen: Start mit der 1. Kriminacht im Schloss Netzschkau 2006 (5. Auflage 20101), zwei Mal Projektträger der Ostdeutschen Krimitage, Vogtländische Krimitage 2009
Wo kann man sich informieren? www.krimitage-vogtland.de (unter Presse, dann rechts können, Flyer, Plakate, Fotos usw. heruntergeladen werden), bei Petra Steps, Telefon 03765 305 199 od. 0177 3051990 |
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Erstellt: Samstag, 23.01.2010
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Teilweise freie Sicht geschaffen
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Ergänzendes Bild zum nachfolgenden Beitrag.
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Lange wurde geredet - bald spricht die Säge
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Mylau/ Netzschkau/ Reichenbach. Ab Februar wird ein Teil des Hangwaldes vor der Göltzschtalbrücke, vom Fotopunkt aus rechts gesehen (Siehe obiges Bild), gefällt, um den Blick auf das Bauwerk zu lichten. Eine keilförmige Schneise mit einer Fläche von 0,12 Hektar, die am Fuß des Hanges 25 Meter breit ist und dann 125 Meter weiter oben endet. Der Wald gehört der Stadt Mylau und unterliegt dem Schutz des Waldgesetzes, was Eingriffe erheblich erschwert, denn der Eingriff berührt ein Fledermaus-Biotop. Trotzdem hat die Naturschutzbehörde dem Antrag der Kommune Mylau zum Fällen stattgegeben. Doch letztlich sind die Fledermäuse bevorteilt, von einer Freifläche nahe ihrer Behausungen ergeben sich bessere Gelegenheit zum Jagen. Die zum Fällen vorgesehenen Bäume - vor allem Buchen, Eichen und Ahorn, bleiben die Stümpfe samt Wurzeln im Boden und könnten wieder austreiben, das Unterholz bleibt ebenfalls erhalten. Doch bereits im Vorfeld werden die Erwartungen getrübt, denn vom Fotopunkt, der vor einigen Jahren neu angelegt wurde, wird es leider keine besseren Sichtverhältnisse geben. Dazu müsste wesentlich mehr Bäume am Hang der Säge zum Opfer fallen. Weitere Eingriffe ins Gebiet seien unmöglich, da wäre vor der Ausweisung des Gebietes 2004 als Fledermaus-Biotop Handlungsbedarf notwendig gewesen. Die meisten Touristen wird das nicht zufrieden stellen, denn mit dem Stutzen der Baumkronen könnten noch einige Brückenbogen mehr erspäht werden.
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Erstellt: Dienstag, 27.10.2009
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Brücke soll sichtbar bleiben
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Umfangreicher Baumschnitt entlang der größten Ziegelbnrücke der Welt soll erst einmal dazu dienen, die Feuchtigkeit vom Brückenbauwerk fern zuhalten. Ins Ziegelwerk hineinragende Äste, zu nah stehende Bäume und Sträucher wurden entfernt. Ziel in seiner Gesamtheit sollte aber das Sichtbarmachen der gesamten Brücke sein, um den Tourismus mittelfristig weiter zu fördern. Die alten Buchen oberhalb müssten in jedem Fall stehen bleiben. Die würden im übrigen den Blick zum Bauwerk auch gar nicht versperren. Viele der Gäste an der Brücke erfahren doch erst aus alten Aufnahmen, wie groß und beeindruckend die Brücke wirklich ist.
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Selbst vom neu geschaffenen Fotopunkt hat man keinen ausreichenden Blick mehr auf das Gesamtbild der Brücke.
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Erstellt: Samstag, 05.09.2009
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Goldwaschen in der Göltzsch
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Das Vogtländische Goldmuseum Buchwald bietet die Attraktion nach langen Behördengängen in der Göltzsch bei Mühlwand und an der Göltzschtalbrücke an Am 50 Meter langen Goldwaschplatz am Mühlwander Raithaldenwäldchen und auf einem 500 Meter langen Abschnitt vor der Göltzschtalbrücke in Höhe von Ketzels Mühle, erfolgt das touristische Goldwaschen ausschließlich von Hand und ist nur außerhalb der Schonzeit der Forellen vom 1. Mai bis 30. September möglich. Das gewaschene Gold gehört anschließend dem Finder.
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Goldwaschplatz nahe der Ketzel-Mühle an der Göltzschtalbrücke.
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Das gilt auch für den "Göltzschdiamanten", den Zirkon. Das Mineral mit Edelsteinqualität gilt neben dem Göltzsch-Gold inzwischen bei Kennern fast schon als die eigentliche Attraktion. Und die seit kurzem in der Angebots-Palette des Museums enthaltene Attraktion stößt bereits bei Kindern, Familien bis hin zum gestandenen Hobby-Schürfer auf großes Interesse. Wie von offizieller Stelle zu erfahren war, sind die Angebote für dieses Jahr nahezu ausgeschöpft, die Planung fürs nächste Jahr ist bereits angelaufen und Interessenten sollten sich rechtzeitig beim Museums-Chef anmelden Info zu Angebot und Kontakt: über Sven Kreher unter Telefon 03765 36665.
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Erstellt: Freitag, 04.09.2009
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Statische Messungen an der Göltztalbrücke
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Mit diesem Spezial-Autokran wurden an den großen Mittelbögen der Göltzschtalbrücke Sensoren angebracht, diese sollen die im Rahmen der Bauwerksinspektion zur Gewährleistung der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit den Zustand der baulichen Anlagen bei der Überfahrt eines Zuges auftretende Verformungen messen. Wie vom Messteam zu erfahren war, wiesen erste registrierte Daten keine nennenswerten Verformungen auf. Da man mittels Brückenbefahranlage gegenwärtig nicht bis in die Großen Mittelbögen einfahren kann, wurde dies mit Hilfe des Autokarns bewältigt. Im vergangenen Jahr hat man die Anlage zur Durchführung von Reparaturen, wie das Auswechseln von Ziegeln, Verfugungen usw. weitestgehend modernisiert aber noch nicht bis ins Detail fertig gestellt. Weitere Einzelheiten, die diese Maßnahmen erforderlich machen, lesen Sie bitte in einem Beitrag weiter unten auf dieser Seite nach.
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Erstellt: Samstag, 22.08.2009
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Kernbohrungen an der Göltzschtalbrücke
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Die geplante Elektrifizierung des Streckenabschnittes Reichenbach - Hof der Sachsen-Franken-Magistrale und damit dem Anschluss des Vogtlandes an das Fernstreckennetz über die Göltzschtalbrücke macht eine Überprüfung des legendären Bauwerkes auf Festigkeit und Bestand notwendig. An der 1851 fertig gestellten größten Ziegelbrücke der Welt wird im Auftrag der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden Kernbohrungen an etlichen der 28 Pfeiler vorgenommen. Um die Göltzschtalbrücke für die Nutzung durch die Bahn und auch als Touristenmagnet zu erhalten, sind ständige Kontrollen und Instandhaltungsarbeiten erforderlich. Gegenwärtig werden etwa an jedem fünften Pfeiler Bohrkerne mit 100 bis 150 Millimetern Durchmesser gezogen, hierzu werden die Pfeiler komplett durchbohrt. Bei den kleinen Pfeilern 3,12 Meter tief, bei den großen in der Mitte 6,80 Meter. Die Firma G & R Kran und Transport hievt den Bohrtrupp in luftige Höhe, um die Bohrungen vornehmen zu können. Mit der Errichtung der Masten für die Oberleitung hat die Brücke mehr Last zu tragen. Auch der Brüstungsbereich soll umgestaltet werden. Die 574 Meter lange Göltzschtalbrücke ist somit bis heute eine ingenieurtechnische Herausforderung.
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Nach der Entnahme der Bohrkerne werden diese wieder mit Betonmörtel verschlossen.
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Erstellt: Freitag, 26.06.2009
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Ehrung für Göltzschtalbrücke
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Arne Kolbmüller, Präsident der Ingeieurkammer Sachsen, Jens Karstedt, Präsident der Bundesingenieurkammer, Holger Kühnast, Deutschen Bahn Netz AG und Landrat Tassilo Lenk bei der Enthüllung der Ehrentafel die das Bauwerk als "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" bei Netzschkau in Sachsen kennzeichnet.
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Netzschkau. Als "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland" darf sich die in Ziegelbauweise errichtete Göltzschtalbrücke ab sofort nennen. Die Bundesingenieurkammer hat dem Bauwerk am 25.06.2009 diesen Titel in Anwesenheit zahlreicher interessierter Bürger verliehen. Damit ist nach dem Schiffshebewerk Niederfinow und vor dem Stuttgarter Fernsehturm die Göltzschtalbrücke das zweite deutsche Bauwerk, das diese Auszeichnung erhält. Die feierliche Enthüllung der Tafel am selben Brückenpfeifer, der auch die Erinnerungstafel für den Konstrukteur Johann Andreas Schubert trägt, nahmen Jens Karstedt, Präsident der Bundesingenieurkammer, Arne Kolbmüller, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen, Landrat Tassilo Lenk und Holger Kühnast von der Deutschen Bahn Netz AG vor.
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Jens Karstedt würdigte die 1846 bis 1851 aus mehr als 26 Millionen Euro erbaute Brücke als eines "der bedeutendsten Zeugnisse der Baugeschichte und des Brückenbaues". Sie verbinde Funktionalität mit hohen ästhetischem Wert. Die Göltzschtalbrücke überwinde nicht nur Hindernisse, sondern verbinde zugleich vergangene und heutige Ingenieur-Generationen, die weltweit einen guten Ruf hat. Die Göltzschtalbrücke sei ein ganz besonderes Bauwerk, weil sie durch Nachhaltigkeit beeindrucke, denn nach über 160 Jahren nach ihrer Erbauung wird die Brücke auch heute noch für den Zugverkehr durch die Deutschen Bahn genutzt. Für Landrat Lenk ist die Verleihung des Titels "eine schöne, große Stunde". Von den Vorfahren mit Weitsicht geplant, sei die Göltzschtalbrücke ein Weltwunder, auf das die Region stolz sein könne, zumal der Konstrukteur ein Vogtländer gewesen sei und in Wernesgrün das Licht der Welt erblickte.
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Cirka 60.000 Besucher lockt das Bauwerk jedes Jahr aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland an. So wie die Brücke 1851 an der Bahnlinie Leipzig - München die Wirtschaftsregionen zusammenführte, werde jetzt die Elektrifizierung des Streckenabschnittes zwischen Reichenbach und Hof, die für 110 Millionen Euro im Konjunkturpaket realisiert werden soll, Süd- und Norddeutschland verbinden. "Sachsen war und ist das Land der Ingenieure", hob Arne Kolbmüller hervor und machte sich dafür stark, Schüler verstärkt für den Ingenieurberuf zu begeistern und rief die Anwesenden auf, ihre Kinder und Enkel für diesen Beruf zu begeistern.
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Zahlreiche Gäste versammelten sich zur feierlichen Enthüllung der Ehrentafel vor dem ehrwürdigen Bauwerk im Göltzschtal
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Bilder großklicken.
V.l. Die Ansprachen zur Enthüllung der Ehrentafel hielten Jens Karstedt, Tassilo Lenk und Arne Korbmüller.
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Brückenansichten
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Zum Zeitpunkt der Enthüllung der Ehrentafel zog nach lang anhaltenden Regenfällen der vergangenen Tage Nebel aus dem Göltzschtal auf und beeinträchtigte die Sicht zur Brücke. Folgen Sie der Navigation und betrachten Sie die Schönheit des imposanten Bauwerks.
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Erstellt: Freitag, 29.08.2008
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Hoffnung für den Vogtlandballon
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Archivbild: Hoch über Netzschkau schwebt der Vogtlandballon in cirka 120 Meter Höhe, dieser Anblick könnte wieder zur Realität werden. Wenn die Bemühungen um die Rettung des Ballon von Erfolg gekrönt werden.
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Hoffnung für den Vogtlandballon an der Göltzschtalbrücke Es gibt Gespräche mit zwei deutschen Autofirmen
Die Zahl der Besucher an der Göltzschtalbrücke ist seit Stilllegung des Vogtlandballon rückläufig. Kamen von Januar bis Juli vorigen Jahres noch 15.000 Gäste (ausgenommen Busse und Schulklassen), um die weltweit größte Ziegelbrücke zu sehen, waren es im selben Zeitraum dieses Jahres lediglich 13.500. Seit August 2007 steigt der Vogtlandballon wegen einem Defekt in den Gaskammern nicht mehr in die Höhe. Die Reparatur ist für den Betreiber zu teuer, aus diesem Grund gab Geschäftsführer Werner Reichert nicht auf und versuchte ständig neue Sponsoren zur Rettung des Ballon an Land zu ziehen.
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Am 29.08.2008 konnte man im Allgemeinen Anzeiger und in der OTZ über das Ereignis lesen.
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"Der Ballon fehlt", der viele Jahre zahlreiche Gäste anlockte, soll bald wieder an seinem alten Standort in die Luft gehen. Das hofft auch der bisherige Geschäftsführer der Betreiberfirma Göltzschtal-Touristik GmbH Werner Reichert. Der Cargolifter-Nachfolgeverein "Zukunft in Brand" übernahm im April die Mehrheit an Reicherts Ballon-Firma. Reichert selbst sowie die Vogtland-Kultur GmbH bleiben als Gesellschafter im Boot.
Laut Reichert könnte der Ballon ab Frühjahr kommenden Jahres wieder aufsteigen. Intensive Gespräche mit zwei großen deutschen Autoherstellern sind bereits hierzu angelaufen.
Sorgen bereitet allerdings die Diskussion um mögliche zukünftige Standorte, der alte an der Göltzschtalbrücke sowie in Dresden und Leipzig. Die möglich letzte Entscheidung darüber trifft natürlich der Hauptwerbepartner.
Hoffnung machen sich natürlich auf den alten Standort die einstigen Betreiber und verweisen in diesem Zusammenhang auf die kommende Landesgartenschau im kommenden Jahr in Reichenbach.
In diesem Punkt sehen alle Beteiligten eine gute Chancen für die Wiederkehr des Ballon in die Region.
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